
Joint Venture zwischen Pinguely-Haulotte und Faresin
12. November 2002
Pinguely-Haulotte und Faresin haben ein gemeinsames Tochterunternehmen, die Faresin-Haulotte Spa gegründet. Das neue Unternehmen mit Sitz in Thiene, Italien wird Teleskoplader entwickeln, produzieren und vermarkten. Das operative Geschäft wird in wenigen Wochen starten. Faresin ist zu 60 Prozent und Pinguely-Haulotte zu 40 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Ziel sei es, bis in fünf Jahren zehn Prozent Marktanteile zu erreichen. Zur Apex hat Pinguely-Haulotte die Fachwelt mit dem ersten Teleskoplader in den Firmenfarben überrascht.
Das Gerät ist ein so genannter Starrer. Zwei Varianten wurden bereits vorgestellt. Der TL 14-35, mit 14 Meter Hubhöhe und 3,5 Tonnen Hubkraft sowie der TL 17-30 mit 17 Metern Hubhöhe und drei Tonnen Tragkraft.
* Faresin ist Hersteller von Agrarmaschinen sowie Schalungen und Gerüste.
* Haulotte ist weltweit der drittgrößte Arbeitsbühnenhersteller.
folgende Modelle werden produziert: Star 10, Star 12, HA15i, HA12i , compakt 12
Haulotte expandiert weiter
2. Juli 2001
Pierre Saubot, Vorsitzender von Haulotte, verwundert es nicht, dass amerikanische Unternehmen wie JLG, SkyJack und UpRight die Produktion nach Europa verlegen: „Der Markt wächst immer noch sehr schnell“. Er prophezeit allerdings auch, dass die US-Hersteller mindestens 18 Monate brauchen werden, um sich an die Produktion in Europa zu gewöhnen.
Das Selbstvertrauen des Haulotte-Chefs kann nichts erschüttern, sieht er doch in den Statistiken, die die weltweite Verwendung von Arbeitsbühnen aufzeigen, noch erhebliche Wachstumspotentiale. In den Vereinigten Staaten kommen auf 1000 Einwohner 1,8 Arbeitsbühnen; in Großbritannien steht es derzeit eins zu 1000 Einwohner; in Frankreich liegt die Zahl bei 0,56 pro 1000 und Deutschland liegt bei 0,37 Arbeitsbühnen auf 1000 Einwohner. Für den gesamten europäische Markt gilt "schnelles Wachstum": Von etwa 6000 Arbeitsbühnen im Jahr 1985 bis zu 30.000 Exemplaren heute, aber immer noch weniger als die Hälfte des jährlichen amerikanischen Marktes von etwa 70.000 Einheiten pro Jahr. Innerhalb Europas ist Deutschland mit 11,5 Prozent im letzten Jahr noch hinter den BeNeLux-Ländern anzusiedeln und bietet derzeit etwa nur die Hälfte des Gesamtvolumen Frankreichs.
Pierre Saubot kaufte die Firma 1985 als sie noch Frankreichs „zweiter“ Mobilkranhersteller war. Schnell entschied er sich zur "Konzentration auf Arbeitsbühnen" und baute 750 Exemplare im Jahr 1997. Saubot ist davon überzeugt, das sein Unternehmen schon im nächsten Jahr, 23000 Arbeitsbühnen bauen könnte - „wenn die Nachfrage vorhanden wäre“. Saubot brach kürzlich Verhandlungen zum Kauf von zwei weiteren Fabriken von Terex ab (siehe früherer Bericht). Dies hat für die Unternehmung keine weiteren Folgen, beteuert er und betont zukunftsträchtig „in ein paar Monaten haben wir einen 30 Meter Ausleger und entwickeln unsere eigenen großen Scherenbühnen“.
