
Kranführer überarbeitet
6. September 2007
„Seit 20 Jahren bediente er den Kran…– …doch dann geschah der Unfall“, überschreibt der Resch-Verlag seine Pressemitteilung zum neu aufgelegten „Kranführer“. Jeder vierte werde durch unzureichende Ausbildung und Unterweisung des Kranführers verursacht, heißt es weiter.
Schwerstverletzte oder gar Tote, enorme Kosten, Regress, Ärger mit Versicherungen, Gerichtsverfahren – all das kann im Vorfeld vermieden werden, und zwar durch eine intensive, fachlich fundierte Ausbildung und entsprechende Unterweisungen von Kranführern. Nur so ist ein verantwortungsvoller, sicherheitsbewusster und sachgerechter Umgang mit allen Kranen möglich. 
"Der Kranführer" aus dem Resch-Verlag
Als Leitfaden hierzu soll Kranführern die Broschüre „Der Kranführer“ dienen, verfasst von den Autoren Dipl.-Ing. Siegfried Zimmermann und Rechtsanwalt Bernd Zimmermann. Das reich bebilderte Büchlein (8. Auflage 2007, 68 Seiten, mit 154 vierfarbigen Abbildungen) ist nun in neuer, vollständig überarbeiteter und erweiterter Auflage erschienen.
Neu ist auch, dass die Broschüre auch 15 Übungsfragen zur Prüfungsvorbereitung beziehungsweise zum Test des vorhandenen Wissens enthält.
Die Broschüre ist erhältlich beim Resch-Verlag, Telefon 089/85465-0. Der Einzelpreis der Broschüre beträgt EUR 9,97. Der Verlag gewährt Staffelpreise bei Mehrabnahmen.
Erstes IPAF-Schulungszentrum in Österreich
10. August 2007
Felbermayr ist das erste IPAF-Schulungszentrum in Österreich.
„Das IPAF-Schulungsprogramm versetzt uns in die Lage, Arbeiten in der Höhe mit maximaler Effektivität und Sicherheit zu gewährleisten,“ so Robert Bauer, Leitung Bühne und Stapler in der Felbermayr Hebetechnik. „Auch unseren Kunden können wir damit eine noch professionellere Dienstleistung anbieten.“
Das 1942 in Wels gegründete Familienunternehmen beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter in 32 Standorten in 11 Ländern. Rund 1.500 Arbeitsbühnen und Stapler vermietet Felbermayr unter anderem.
Das IPAF Schulungsprogramm für Bediener von mobilen Hubarbeitsbühnen ist vom TÜV nach ISO 18878 zertifiert. Durch ein Netzwerk von über 250 IPAF-zertifizierten Schulungszentren werden mehr als 50.000 Personen pro Jahr geschult.
Kursteilnehmer, die eine IPAF-Schulung erfolgreich absolviert haben, erhalten die fünf Jahre gültige PAL Card (Powered Access Licence). Die PAL Card dient als Beweis dafür, dass der Bediener qualifiziert ist und gibt Hinweis über die jeweils geschulte Hubarbeitsbühnenkategorien. Sie ist als Nachweis der Schulung in vielen Ländern respektiert.
TABS-Vorträge online
16. Juli 2007
Bereits seit einigen Tagen sind die Vorträge, die auf dem Tag der Arbeitsbühnensicherheit gehalten wurden, im Netz abrufbar. Die Veranstalter, der Verband IPAF und der Vertikal Verlag, haben sich diesmal entschieden, die Referate frei zugänglich zu machen, um es Interessierten so einfach wie nur möglich zu machen, sich die neuesten Informationen rund um das Thema "Sicherheit auf Hubarbeitsbühnen" zu besorgen.
Sie finden die Vorträge als PDF-Datei auf der TABS-Website. Das Angebot umfasst Vorträge von Kai Schliephake, Geschäftsführer JLG Deutschland; Reinhard Willenbrock, IPAF Deutschland; Bernd Eisenbach, IG BAU; Lennard Jacoby, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung; Thomas Mayr, Bronto Skylift Deutschland; Alfons Thihatmer, Geschäftsführer Teupen sowie
Gerhard Hillenbrand, IPAF Italia.
TABS zum zweiten
29. Juni 2007
Der Tag der Arbeitsbühnensicherheit erlebte seine zweite Auflage in Frankfurt am Main. Wie im Vorjahr drehte sich thematisch alles um die Sicherheit beim Einsatz von Hubarbeitsbühnen. Die Sensibilität für dieses Thema zu erhöhen ist erklärtes Ziel der Veranstalter, dem Vertikal Verlag und der International Powered Access Federation IPAF.
Tim Whiteman bei der Begrüßung
Sieben Vorträge in weniger als sieben Stunden absolvierten die sehr konzentrierten Zuhörer im Conference Center am Frankfurter Flughafen. IPAF-Geschäftsführer Tim Whiteman begrüßte die Versammelten, bevor es dann mit den Vorträgen so richtig losging. Als erster trat Kai Schliephake ans Rednerpult, um über „Routine am Arbeitsplatz als Sicherheitsrisiko“ zu informieren. Immer dann, wenn die Wiederholung eines für Laien atypischen Vorgangs im Alltag ansteht, ist das Risiko groß, in die Routinefalle zu tappen und eine Unachtsamkeit zu begehen, so der Geschäftsführer von JLG Deutschland.
Kai Schliephake
Anschließend präsentierte IPAF-Repräsentant Reinhard Willenbrock die „Click Clack!“-Kampagne, die darauf abzielt, die Sicherheit in Ausleger-Arbeitsbühnen zu erhöhen, indem der Anwender einen Gurt anlegt.
Bernd Eisenbach von der IG BAU erläuterte, dass Deutschland bei der Gesetzgebung in puncto Sicherheit im europäischen Vergleich nicht etwa vorne liege, sondern „genau auf unterstem Mindestlevel liegt“ – was kontrovers diskutiert wurde. Er plädierte für ein Bündel konkreter technischer Regeln, wie im Gerüstbau.
Den Nachmittag läutete Lennard Jacoby von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ein. Er referierte über das System der gesetzlichen Unfallversicherung, ihre Aufgaben, ihre Struktur und die anstehenden Reformen in diesem Bereich.
Thomas Mayr von Bronto: "In Deutschland ist alles genormt - außer das Feuer."
Thomas Mayr von Bronto Skylift Deutschland berichtete bunt und lebendig von der „roten Truppe“, wie er es nannte, also speziell für Feuerwehren konzipierte Hubrettungsfahrzeuge. „Vorsicht vor dem Bodendruck“, so die Warnung von Alfons Thihatmer, dem Geschäftsführer von Teupen. Er hob die verbesserte Lastverteilung des Kettenantriebs gegenüber dem Rad hervor und gab eine Reihe von Ansatzpunkten zur Ermittlung des Drucks, der Verkehrs-, der Flächen- und der Punktlast. 
"Es gibt keine Garantie für einen Boden", so Alfons Thihatmer
Abschließend informierte Gerhard Hillenbrand von IPAF Italia über die offensichtlich desolate Lage in Italien, was die Arbeitsunfallsituation anbetrifft. Er ging sogar so weit, dies als „sozialen Notstand“ zu bezeichnen. Es gibt also noch viel zu tun – in Sachen Sicherheit.
Den ausführlichen Bericht finden Sie in der kommenden Ausgabe von Kran & Bühne.
TABS-Programm erweitert
19. Juni 2007
Die Anzahl der Referate beim Tag der Arbeitsbühnensicherheit am 28. Juni 2007 wurde von sieben auf acht aufgestockt. Neu hinzugekommen ist ein Vortrag von Gerhard Hillebrand von IPAF-Italia. Er trägt den Titel: „Italien: Die Arbeitsunfallsituation in der Bauindustrie und Maßnahmen der Regierung“. Hillebrands Beitrag beginnt um 15.45 Uhr im Anschluss an das bestehende Programm.
Alles andere bleibt unverändert. Das aktualisierte Programm finden Sie im PDF-Format auf www.tagung-tabs.de. Oder Sie klicken einfach auf das TABS-Logo am oberen Rand dieser Webseite.
Der Tag der Arbeitsbühnensicherheit findet wie im Vorjahr statt im Frankfurt Airport Conference Center 1 (FAC 1). Das Programm dauert von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr. Anmeldungen werden noch bis zum 25. Juni 2007 entgegengenommen. Die Veranstaltung wird vom Vertikal Verlag in Zusammenarbeit mit der International Powered Access Federation, kurz IPAF, ausgerichtet.
Guter Zulauf
4. Juni 2007
Am 28. Juni findet der zweite Tag der Arbeitsbühnensicherheit, kurz TABS, im Frankfurter Airport Conference Center statt. Auch in diesem referieren renommierte Vertreter der Branche sowie verschiedener Verbände über das Thema Sicherheit bei Arbeitsbühnen. Dabei wird nicht nur auf technische Details abgehoben, sondern auch rechtliche Fragen beleuchtet, die im Umgang mit Arbeitsbühnen relevant sind.
Die Nachfrage übersteigt das Vorjahresniveau, was das steigende Interesse am Thema Sicherheit aufzeigt. Die Teilnehmer haben die letztjährige Veranstaltung aber auch zu einem intensiven Erfahrungsaustausch untereinander rege genutzt.
Weitere Informationen finden Sie unter hier.
TABS-Programm steht
20. April 2007
Das endgültige Programm für den Tag der Arbeitsbühnensicherheit am 28. Juni 2007 steht nun fest. Er findet wie im letzten Jahr statt im Frankfurt Airport Conference Center 1 (FAC 1). Das genaue Programm finden Sie - ebenso wie das Anmeldeformular - im PDF-Format auf der Website www.tagung-tabs.de . Oder Sie klicken einfach auf das TABS-Logo am oberen Rand dieser Webseite.
Das Programm dauert etwa von 10.00 bis 16.00/17.00 Uhr. Achtung, Frühbucher! Wer sich bis zum 11. Mai 2007 anmeldet, zahlt den ernäßigten Preis von EUR 95 zzgl. Mwst. Für alle nach diesem Termin eingehenden Anmeldungen beträgt die Teilnehmergebühr EUR 129 zzgl. Mwst. Darin enthalten sind jeweils neben der Tagungsgebühr und -mappe ein Mittagsbuffet sowie Kaffee und Gebäck in den Pausen.
Alimak Hek eröffnet IPAF-Schulungszentrum
12. April 2007
Die deutsche Niederlassung des Mastklettertechnik-Spezialisten Alimak Hek mit Sitz im baden-württembergischen Eppingen ist nun ebenfalls IPAF-Schulungszentrum. Hier wird im deutschsprachigen Raum erstmals die Möglichkeit angeboten, sich im sicheren Umgang mit Mastkletterbühnen schulen zu lassen. Das Schulungserfordernis wird unter anderem durch die EU-Norm 2001/45/EG, die BGR 500, die BetrSichV sowie die BGV A1 festgelegt.
„Erklärtes Ziel von IPAF wie auch Alimak Hek ist es, das sichere Arbeiten im Umgang mit Mastkletterbühnen zu fördern und somit einen aktiven Beitrag zur Unfallverhütung zu leisten", erklärt Martin Poddig, Schulungsleiter bei Alimak Hek.
Neben dem deutschen Standort unterhält die Alimak Hek-Gruppe ein weiteres IPAF-Schulungszentrum im englischen Rushden. Alle Schulungslehrgänge dürfen nur von IPAF-geprüften Ausbildern durchgeführt werden.
Ladungssicherung leicht gemacht
6. März 2007
Der TÜV Nord Mobilität hat das Handbuch Ladungssicherung herausgegeben. Aufgrund unzureichender Sicherung entstehen nicht nur Schäden an Fahrzeugen und Ladung in Höhe von etwa 300 Millionen Euro jährlich, es gibt auch immer wieder Verletzte und Tote. 25 Prozent der LKW-Unfälle im Schwerlastverkehr seien auf mangelhafte Ladungssicherung zurückzuführen.
Das neue Handbuch für Verlader, Fuhrparks und Aufbauhersteller enthält Wissenswertes von gesetzlichen Grundlagen bis hin zu Sicherungsmethoden und zertifizierten Fahrzeugaufbauten.
Das Handbuch ist kostenlos erhältlich bei der Fachgruppe Ladungssicherung, TÜV Nord Mobilität, Am TÜV 1, 30519 Hannover, Telefon 0511 986-1274, Mail: ladungssicherung@tuev-nord.de
IPAF veranstaltet Europlatform im September
16. Januar 2007
Die International Powered Access Federation (IPAF) wird zusammen mit Access International eine Konferenz namens Europlatform ausrichten. Die Veranstaltung soll am 11. September 2007 in Basel stattfinden. Hauptthemen sollen die Themen Sicherheit und Vermietgeschäft sollen im Mittelpunkt des eintägigen Events stehen, das sich an Vermieter und Schulungsanbieter sowie die Führungsebene größerer Branchenunternehmen richtet.
Europlatform wird im Hotel Ramada Plaza in Basel stattfinden, unweit des Flughafens Basel/Mulhouse/Freiburg. Die Veranstaltung dauert von 9.00 bis 16.00 Uhr; Anreise am Vorabend empfohlen. Preise sind noch nicht genannt worden, diese dürften aber zumindest für Frühbucher bei um die 200 Euro liegen.
TABS-Termin verlegt
15. Januar 2007
Auch in diesem Jahr findet der Tag der Arbeitsbühnensicherheit statt. Allerdings musste die Veranstaltung um eine Woche verschoben werden. Neuer Termin ist der 28. Juni 2007. Veranstaltungsort ist das Airport Conference Center.
Im vergangenen Jahr nutzten rund 120 Interessierte die Veranstaltung, um sich auf den neuesten Stand der Arbeitsbühnensicherheit zu bringen.
Veranstalter sind die IPAF und der Vertikal Verlag.
