
Großaufträge für Grove
5. Juli 2002
Großaufträge für rund 57 Millionen US-Dollar hat Grove abgeschlossen. 19 GMK-Krane gehen dieser Tage nach Saudi-Arabien, 30 AT-Krane sind für die US-Armee bestimmt und RT875 Container Krane der US-Armee sollen in den kommenden fünf Jahren auf den neusten Stand gebracht werden.

19 GMK liefert Grove an Sauid-Aramco
Das saudische Öl-Unternehmen Saudi-Aramco hat gleich 19 AT-Krane bei Grove geordert. Die 15 GMK 3050, zwei GMK5100 und zwei GMK5200 sind dieser Tage verschifft worden. Durch diesen Auftrag über rund 10 Millionen Euro steigt die Zahl von Grove-Geräte im Fuhrpark von Saudi-Aramco auf 230 der insgesamt 270 Stück.
Mit der US-Armee hat Grove gleich zwei Verträge abschließen können. Zum Einen ordert das Militär 30 Krane des Typs AT422T für rund sieben Millionen Euro, zum Anderen wurde ein Vertrag über die Überarbeitung von 180 RT875CC für die kommenden fünf Jahre abgeschlossen, der sich auf etwa 40 Millionen Euro beläuft.
Standort Deutschland bestätigt
5. Juli 2002
Nachdem Schaeff-Terex sechs Monate und Atlas-Terex nun fast zwölf Monate zur Holding gehören haben sich Fil und Steve Filipov gegenüber der Belegschaft für den Standort Deutschland ausgesprochen.
"Wir haben noch einen weiten Weg vor uns in einem sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, unserem Wettbewerb Aufträge wegzunehmen, und das KÖNNEN wir!", so die Aussage beider gegenüber den Mitarbeitern bei Atlas und Schaeff.
Deutschland , die Menschen hier, die Qualität der Produkte und der technische Einfallsreichtum genießen bei beiden einen hohen Stellenwert.
Panik unangebracht
8. August 2002
Der Arbeitsbühnenmarkt wird derzeit sehr stark von niedrigen Preisen diktiert. Der Rückgang der Aktivitäten am Markt ist für alle spürbar, ist Günther Aust, Geschäftsführer von Zooom sich sicher. „Der Kunde hat die Vermieter in der Hand, wenn es nur über den Preis geht“, sagt Aust. „Wir haben für unser Unternehmen intern eine Preisuntergrenze vorgegeben“, erklärt der Geschäftsführer und fügt an: „Wir haben seit 1998 den Preis konsequent nach oben angezogen“.
Es gelte eigene Key-Accounts zu entwickeln und auf den Kunden mit Ideen zuzugehen. „Wer nur über den Preis vermietet, macht sich selbst kaputt. Am Ende muss immer ein Geschäft stehen. Und wenn es jemand besser machen kann, als wir, so soll er es machen“, ist die Ansicht von Aust.
Der Markt ist auch nicht an Zooom vorbeigegangen. Da für die einzelnen Depots jeweils mit einer höheren Auslastung gerechnet wurde, wurde auch entsprechend mehr Personal eingestellt. „Wenn der Markt sich ändert, muss man darauf reagieren, auch mit unpopulären Maßnahmen“, bestätigt Aust, dass der Personalstamm bei Zooom insgesamt verringert wurde. Depots werden aber nicht geschlossen, die 44 Niederlassungen bleiben bestehen. „Das Verlassen von Marktplätzen ist das falsche Signal“, ist Aust’s Meinung.
Für das Jahr sieht er seitens Zooom noch Bedarf an Neumaschinen. Mehr als 100 Geräte sollen es sein, dabei durchaus und selbstverständlich auch welche von Genie. Auch in diesen Zeiten sieht er sein Unternehmen gut positioniert und vertreten am Markt.
